Eigenbetrieb der
Stadt Koblenz
Grünflächen- und
Bestattungswesen
Grünflächenwesen

Festungspark

Die Festungsanlage verfügte neben den gewaltigen Verteidigungsanlagen über ein großzügiges Schussfeld, das mit der BUGA von einer Brache hin zu einem weitläufigen Landschafts park gestaltet wurde. Gerade Wege kreuzen offene Wiesenflächen und erinnern damit an die Verteidigung der Festung. Mit hölzernem Aussichtsbauwerk, farbenfrohen Staudenbereichen und schattenspendenden Eichenbosquetten bietet der Festungspark neben dem historischen Erlebnis auch ein abwechslungsreiches Natur- und Landschaftserlebnis.
Darüber hinaus eignet sich die Fläche mit dem Kletterspielplatz Werk Bleidenberg und dem Angebot des Generationensports für Ausflüge mit der ganzen Familie.

Historie:
5.000 Jahre Besiedelung, 3.000 Jahre Befestigung, 700 Jahre kurtrierisches Machtzentrum am Rhein, schließlich preußische Festung: Das Areal der Festung Ehrenbreitstein ist ein geschichtlicher Konzentrationspunkt. Mit der BUGA 2011 erreicht dessen bauhistorische Erschließung und museale Präsentation einen vorläufigen Höhepunkt. Im Zentrum stehen dabei: Ein neuer Erlebnisweg zur Festungsgeschichte, der auch bisher nicht zugängliche Festungsteile umfasst, sowie die multimediale Inszenierung der archäologischen Grabungen in der Großen Traverse

Aussichtsplattform "Rhein-Mosel-Blick"

Die Aussichtsplattform "Rhein-Mosel-Blick" bietet eine Panorama-Aussicht von einer markanten Holz-Konstruktion auf den Rhein und die Mosel mit dem Deutschen Eck, die Stadt Koblenz, die Festung Ehrenbreitstein und das Mittelrheintal.

Entstehungsgeschichte

Die Aussichtsplattform, die als Dreieck über der Hangkante des Festungsparks Ehrenbreitstein quasi „schwebt“, wurde aus Anlass des Internationalen Jahres der Wälder als Beitrag zur Bundesgartenschau 2011 entworfen. Das Bauwerk wurde von Landesforsten Rheinland-Pfalz und der Bundesgartenschau GmbH gemeinsam geplant, in enger Partnerschaft errichtet und zu gleichen Teilen finanziert. Für die Zeit der BUGA beherbergte das Gebäude die interaktive Ausstellung „Wald im Wandel“ von Landesforsten, die wie das Bauwerk beispielhaft für die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz als ökologisches und klimafreundliches Baumaterial des 21. Jahrhunderts warb. Dieser Beitrag wurde während der BUGA zum Besuchermagneten.

Im Anschluss an die BUGA wurde das Bauwerk an die Stadt Koblenz übergeben und blieb so als ein touristischer Höhepunkt des Festungsparks Ehrenbreitstein erhalten.

Der Name

Mehrere hundert Namensvorschläge wurden 2018 in einem Namenswettbewerb der Stadt Koblenz eingereicht. Der Stadtrat entschied sich für den Namen „Rhein-Mosel-Blick“, den als erster der gebürtige Koblenzer Gerhard Josef Hermann vorgeschlagen hatte. Die große Zahl der Einsendungen war ein Zeichen für die Verbundenheit der Koblenzer mit dem Bauwerk, von dem sich den Besuchern ein fantastischer Ausblick bietet.

Die Fakten

Konstruktion: Ein scheinbar schwebendes, gleichseitiges Dreieck mit einer Seitenlänge von 30 Metern, barrierefrei begehbar über zwei Ebenen
Material: 150 Kubikmeter Douglasien-Brettschichtholz aus rheinland-pfälzischen Wäldern sowie Stahlverbindungen und –blechen zur statischen Stabilität und zum konstruktiven Holzschutz
Baukosten: 750.000 Euro
Baujahr:   2010/2011 zur Bundesgartenschau Koblenz 2011
Entwurf:    Architekturbüro Dethier, Lüttich (B)
Bauherren:    BUGA Koblenz 2011 GmbH und Landesforsten Rheinland-Pfalz
Instandhaltung: Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen, Stadt Koblenz